Tipp des Monats

Kostenlose Teilnahme an Benchmarkprojekt zu Potenzialen einer optimierten Prozesssteuerung

In diesem Tipp des Monats bieten wir Ihnen die kostenlose Teilnahme an einem Benchmarkprojekt an, das Ihnen zeigt, wie gut (oder wie schlecht) Ihre digitalen Systeme geeignet sind, um strategische, taktische und operative Entscheidungen zu unterstützen, die zu einer besseren Nutzung Ihrer Kapazitäten, zur Reduzierung von Warte- und Durchlaufzeiten und zur Vermeidung von Personalüberlastung führen. Eine Testrunde mit 17 teilnehmenden Klinika zeigte, dass trotz KHZG und DigitalRadar viele Häuser von einer effektiven und effizienten Steuerung noch weit entfernt sind und über erhebliche Potenziale zur Verbesserung von Wirtschaftlichkeit, Patienten- und Mitarbeiterzufriedenheit verfügen. Das Angebot zur kostenlosen Teilnahme ist bis 31. Juli 2024 befristet.
Das Problem

Weder das DigitalRadar noch umfassende und zeit- und kostenintensive KHZG-Förderprojekte haben bisher dazu geführt, dass die Krankenhäuser in den letzten Jahren ihre Ziele besser erreicht hätten. Viele Krankenhäuser kämpfen wirtschaftlich ums Überleben, einigen bleibt der Weg in die Insolvenz nicht erspart. Der zunehmende Fachkräftemangel führt immer häufiger zur Schließung von OP-Sälen und Stationen und zur Rationierung von Leistungsangeboten. Vielen Krankenhausgeschäftsführungen erscheint die Situation ausweglos. Die Krankenhausgesellschaften fordern Milliardenbeträge von den Steuerzahlern, um die Kostensteigerungen kompensieren zu können. Deren Bereitstellung ist angesichts knapper Kassen fraglich. Und auch mit sehr viel Geld wird sich der Fachkräftemangel nicht beseitigen lassen.
Der Fokus auf KHZG-Projekte und DigitalRadar bindet seit Jahren Investitionsbudgets, Management- und IT-Kapazität und behindert massiv, dass sich Krankenhäuser auf das wichtigste Thema der Zeit konzentrieren, den effektiven und effizienten Einsatz der knappen Ressourcen.

Der Lösungsansatz

Ergänzend zum DigitalRadar haben wir daher in den letzten Jahren einen Reifegradindex entwickelt, der sich an den Kernprozessen der Krankenversorgung orientiert und der nicht nur die IT-Ausstattung in den Fokus nimmt, sondern vor allem auch die Einbindung der digitalen Werkzeuge in den Arbeitsalltag und die Qualität der Nutzung dieser Werkzeuge. Der Reifegradindex untersucht 10 Bereiche im Krankenhaus auf ihren digitalen Reifegrad in der Prozesssteuerung. Je nach Qualität wird das teilnehmende Krankenhaus einer von 5 vordefinierten Reifegradstufen zugeordnet.
Die Teilnahme am Benchmark erfordert lediglich die Benennung eines Verantwortlichen, der hausintern die Informationen zusammenträgt und damit den Online-Fragebogen ausfüllt, der rund 25 Fragen umfasst. Die reine Bearbeitungszeit liegt bei etwa 30 Minuten. Die Informationsbeschaffung sollte maximal einen Tag dauern.

Der Nutzen

Jedes teilnehmende Krankenhaus erhält als Auswertung eine differenzierte Darstellung der Einstufung für alle 10 Steuerungsbereiche im Vergleich mit einem realistischen Zielbild und mit den anderen Teilnehmern. Dabei werden alle Teilprozesse der Patientenversorgung von der Aufnahme bis zur Entlassung danach bewertet, wie gut die am Markt verfügbaren digitalen Werkzeuge zur effizienten Patientenversorgung genutzt werden. In einer ersten Evaluierungsrunde haben bereits 17 Krankenhäuser teilgenommen. Interessierten Krankenhäusern bieten wir jetzt an, sich mit diesen und weiteren Krankenhäusern zu benchmarken und zu erfahren, in welchen Feldern der Prozesssteuerung der größte Handlungsbedarf besteht.
Die Potenziale einer optimierten Prozesssteuerung bewegen sich nach Erfahrungen aus einer Vielzahl von Projekten häufig im Bereich zwischen 5 % und 20 % Effizienzsteigerung. Mit weniger Personal die gleiche Leistung erbringen zu können, sichert vielen Krankenhäusern das wirtschaftliche Überleben und der Bevölkerung den verlässlichen Zugang zu einer leistungsfähigen Krankenversorgung.

Die Empfehlung

Krankenhäuser, die noch im Juli einen Online-Fragebogen ausfüllen, bekommen kostenlos eine Benchmarkauswertung, die insgesamt und für die zehn Dimensionen der Analyse zeigt, an welchen Stellen der prozessuale Handlungsbedarf besonders groß ist und welcher Nutzen mit einer Optimierung des jeweiligen Bereiches verbunden wäre.

Wenn Sie Interesse an der Teilnahme an unserem Benchmarkprojekt haben, lassen wir Ihnen gerne den entsprechenden Online-Link zukommen. Senden Sie uns dazu einfach eine E-Mail an info@iconcare.eu mit dem Betreff Benchmarkprojekt.